Archive for März, 2010

Das who is who der Markisen

Das who is who der Markisen

Sie haben sich entschieden – es soll eine Markise ans Haus oder über den Balkon der Wohnung. Sehr gut. Welche soll’s denn sein? Wir hätten da Fassaden-, Gelenkarm-, Korb-, Kassetten-, Fallarm-, Hülsenmarkisen oder Markisoletten. Wie, was meinen wir damit? Ihnen stehen jetzt die Fragezeichen auf der Stirn und Sie überlegen, was jetzt wohl bei den Modellen die Unterschiede sind? Bevor Sie lange grübeln und versuchen, aus den Bezeichnungen schlau zu werden, kommt im Folgenden eine kleine Übersicht, die Ihnen hilft, die unterschiedlichen Namen zuzuordnen. Die Reihenfolge ist dabei willkürlich und ohne Belang.
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Wie wirksam schützt meine Markise vor UV-Strahlung?

Wie wirksam schützt meine Markise vor UV-Strahlung?

Die Ursache allen Übels

Der Mensch hat in den letzten Jahrzehnten alles daran gesetzt, der Umwelt zu schaden und sie teilweise unwiderruflich zerstört. Zu einer der größten Katastrophen gehört wohl das Ozonloch, eine „undichte Stelle“ in der für uns so wichtigen Ozonschicht. Diese Hülle filtert die schädlichen UV-Strahlen der Sonne heraus, bevor diese zu uns auf die Erde gelangen und dort Hautveränderungen bis hin zu Krebs auslösen können.
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Wie entsorge ich eine Markise?

Wie entsorge ich eine Markise?

Wenn es zuende geht…

Sie haben sie gepflegt, im Sommer gern ausgefahren, den Schatten, den sie spendete, genossen, sie vor jedem Winter sorgfältig gereinigt, getrocknet und eingemottet, sie nach längeren Regenzeiten imprägniert, das Gestänge gewartet und alles getan, um ihr ein schönes und langes Leben zu ermöglichen. Doch am Ende hilft alles nichts, denn auch Ihre Markise muss irgendwann den Weg alles Endlichen gehen. Das Tuchmaterial gibt mit der Zeit nach, Risse, die einst geflickt werden konnten, lassen sich nun nicht mehr reparieren und so manch spröde Stelle ha sich im Laufe der Jahre vergrößert.
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Markisen im Fachhandel oder online kaufen?

Markisen im Fachhandel oder online kaufen?

Online oder nicht online – das ist hier die Frage.

Nein, wir proben nicht für eine Shakespeare Aufführung der modernen Art. Vielmehr geht es um den Kauf von Markisen. Ja, Sie lesen richtig. Man kann sie als Kassettenmarkise kaufen, halbgeschlossen oder geschlossen, als Korb- oder Fassadenmarkise, bedruckt oder nicht, mit einer Bespannung aus PVC oder Acryl oder aber auch Polyester, gemustert, oder uni, oder oder oder. Sie sehen, wer die Wahl hat, hat die Qual. Ach ja, und ein paar allgemeine Sachen wie gewisse EU-Normen und Pflegehinweise sollten Sie auch beachten. Woher Sie das bitteschön alles wissen sollen? Wo steht, was das Beste für Sie ist? Zugegeben, geschrieben steht das so direkt vermutlich nirgendwo. Aber das ist kein Grund zur Verzweiflung. Schließlich gibt es auch im Zeitalter der Anonymität im Internet die persönliche Beratung.

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Die beliebtesten Markisenfarben und Muster

Die beliebtesten Markisenfarben und Muster

Farbenvielfalt am und im Haus

„Bunt, bunt, bunt sind all meine Markisen, bunt, bunt, bunt sind alle Rollos …“ So oder so ähnlich könnte man das Motto beschreiben, unter das die Markisenhersteller heuer ihre Trends gesetzt haben. So, wie die Designer auf den Fashion-Wochen in London, Paris, Mailand oder New York für die Stilikonen der Modewelt immer die neusten Trends entwerfen, kreieren auch die Hersteller von Markisen und anderen Beschattungssystemen jedes Jahr einen neuen Style für ihre Produkte. Dabei orientieren sie sich an aktuellen Strömungen der Haustextil-Industrie, innenarchitektonischen Entwicklungen und dem Geist der Käufer, der ständig auf der Suche nach Veränderungen ist.

Markisentuch Markisenfarben und Trends 2010
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Die Gefahren im Leben einer Markise

Die Gefahren im Leben einer Markise

Eine Markise lebt gefährlich. Was, das glauben Sie nicht? Doch, doch, im heimischen Garten oder auf dem Balkon, an den Fassaden vor Cafés und Restaurants, überall lauern heimtückische Widrigkeiten, die Ihrer Markise das Leben schwer oder sogar streitig machen. Dabei ist die Ärmste meist vollkommen wehrlos, kann nicht einmal davonlaufen, geschweige denn Verstärkung holen. Ein armes Wesen, die hilflose Markise.
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Markisen – Luxus oder Notwendigkeit?

Markisen – Luxus oder Notwendigkeit?

Es gibt Dinge, die gehören zum täglichen Leben dazu, sind unverzichtbar und daher notwendig – abgesehen von dem „Lebensnotwendigen“ wie atmen, essen und schlafen. Natürlich zählen dazu Errungenschaften unserer modernen Zivilisation, also etwa fließend warm/kalt Wasser, Strom, ein Bad im Haus / in der Wohnung und nicht nur eine Hinterhoflösung wie noch vielleicht vor 40 oder 50 Jahren, eine Küche etc. All diese Dinge würde heute wohl kaum einer Luxus nennen. Sie sind gewöhnlicher Standard. Verziert man nun die Armaturen, wählt eine maßgefertigte Dunst-Abzugshaube, eine Badewanne mit goldenen Füßchen oder ähnliches sieht das selbstverständlich wieder anders aus, aber Sie verstehen, was gemeint ist.

Das konkrete Beispiel

Wenn man sich nun ein Haus baut oder eine Wohnung einrichtet, muss man oft auch finanziell kalkulieren und lässt besagten Luxus weg, wo er nicht finanzierbar ist. Da spart man an teuren Möbeln oder dem Boden – schließlich steht Laminat dem Parkettboden in fast nichts nach – , begnügt sich mit dem alten Fernseher, es muss nämlich nicht gleich ein leinwandgroßer Flatscreen sein, und beschirmt die Terrasse oder den Balkon mit einem einfachen Sonnenschirm, denn eine Markise kann man später immer noch nachrüsten. So weit, so gut. Klar, man kann ja auch billige Fliesen nehmen und die wieder austauschen, wenn Geld dazu da ist. Dass das allerdings eine riesige Sauerei und ein unheimlicher Aufwand ist, scheint beim Kauf vergessen. Sollte es aber nicht. Ähnlich verhält es sich mit einer Markise. Aber probieren wir es zunächst mit dem Schirm.

Markisen Exclusiv - der perfekte Sonnenschutz

Ein gemütlicher Sommerabend?!

Sie haben Gäste eingeladen – vielleicht sogar zur Einweihungsparty der neuen Bleibe – und freuen sich auf einen schönen Abend. Dafür haben Sie sich kulinarisch richtig ins Zeug gelegt, haben Kochbücher gewälzt, hochwertig eingekauft und alles geschmackvoll und appetitlich angerichtet. Bevor die Gäste kommen, richten Sie den Tisch draußen her, da es warm und noch sonnig ist und man im Freien die ersten sommerlichen Abende genießen möchte. Die Gäste kommen, man setzt sich gemeinsam hin und Sie…., ja, Sie essen nicht wirklich mit, denn damit keiner Ihrer Gäste direkt in die Sonne schauen muss, sind Sie als aufmerksamer Gastgeber ständig darum bemüht, den Sonnenschirm so auszurichten, dass er eine unmittelbare Sonnen-Einstrahlung verhindert und da die Sonne bekanntlich wandert, bzw. die Erde sich dreht, ragt sie in regelmäßigen Abständen wieder unter dem Schirm hervor. Eine lästige Aufgabe, dieses Schirm-Drehen. Und Unruhe bringen Sie so auch in die Runde. Eine Markise würde Sie und Ihren Besuch jetzt die ganze Zeit über gut beschatten, einfach, weil sie größer und flächiger ist als jeder Sonnenschirm. Nun spielte dieses Szenario eben noch auf einer relativ geräumigen Terrasse, auf der Sie Platz haben, ständig aufzustehen, den Schirm auszurichten und sich hinzusetzen. Was aber tun, wenn Sie auf einem Balkon sind, auf dem es bekanntlich meist nicht ganz so großzügig zugeht wie am Boden? Der Schirm ist vermutlich dementsprechend kleiner und muss öfter neu zur Sonne hin gedreht werden. Ihre Gäste rücken mit den Stühlen zum Tisch hin, damit Sie an ihnen vorbei zum Schirm hin und zurück zu Ihrem Platz kommen. Ein wahrer Spießrutenlauf, oder? Und jetzt noch einmal die Frage:

Tut es ein Sonneschirm für den Anfang wirklich?

Sind Markisen bei Ladengeschäften sinnvoll?

Wer kennt sie nicht, die kleinen Läden im Erdgeschoß eines Wohnhauses, wo man Lebensmittel oder die eine oder andere Kleinigkeit erwerben konnte, die typischen Tante-Emma-Läden, wo es immer leckeres Eis und die unterschiedlichsten Süßigkeiten gab? Diese Läden hatten oft ein ganz bestimmten Aussehen und waren schon von weitem durch ihre Markisen erkennbar, die bei schönem Wetter ausgefahren wurden, um das Ladeninnere schattig und kühl zu halten. Heute findet man Markisen an Ladengeschäften immer seltener. Hierfür gibt es verschiedene Gründe, auf die im Folgenden unter der Fragestellung „Sind Markisen bei Ladengeschäften sinnvoll?“ näher eingegangen werden soll.

Markisen sind erst einmal ganz allgemein, eine mit einer Stoffbespannung versehene Gestellkonstruktion, die an einem Haus, meist über einem Fenster, einer Tür oder einem Balkon befestigt sind und als Schutz vor verschiedenen Wettereinflüssen dienen. Eine ausgefahrene Markise schützt nicht nur das Gebäudeinnere vor direkter Sonneneinstrahlung und hält es so auch im Sommer angenehm kühl, sie kann auch als Sichtschutz dienen oder als Regenschutz. Im Wesentlichen unterscheidet man drei typische Markisearten. Bei der Roll-Markise wird das Tuch auf eine Tuchrolle aufgerollt, wenn die Markise eingefahren wird. Bei der Falt-Markise ist die Stoffbahn mittels einer speziellen Mechanik in der Stoffkonstruktion einfahrbar und faltet sich zusammen. Die letzte große Gruppe der Markisearten stellt die Festmarkise dar, welche in ihrer Form nicht veränderbar ist. Die klassische Festmarkise findet man oft über Hoteleingängen, um die ankommenden Gäste vor Regen zu schützen.

Markisen Ladengeschäft Bistro und Biergarten

Aber zurück zu den Markisen über Ladenflächen und Geschäften. Wie bereits erwähnt, bieten sie den Kunden Schatten und verhindern die direkte Sonneneinstrahlung, sodass sich der Kunde im Laden
in aller Ruhe umsehen kann, ohne geblendet zu werden. Auch kann man unter der ausgefahrenen Markise vor dem Laden Produkte aufstellen. Mit der Markise sind sie vor der Sonne, aber auch vor Regen oder Verschmutzung geschützt. Bietet das Ladenlokal auch Getränke und Essen für seine Kunden, bieten die Markisen eine schöne Überdachung für ein paar Außensitze und unterstützen eine gemütliche Atmosphäre.

Der Nachteil von Markisen ist, dass sie schnell schmutzig werden und eine regelmäßige Reinigung benötigen. Laub und größere Verschmutzungen sollte man regelmäßig abkehren. Auch empfiehlt es sich, die Markise mindestens einmal im Jahr einer umfangreichen Wartung zu unterziehen, das gilt besonders für mechanisch betriebene Markisen. So stellt man eine volle Funktionalität der Ladenmarkise sicher, die Schatten spendet und vor den verschiedenen Wettereinflüssen schützt.

Eine Markise an einem Laden ist kein Muss, doch vervollständigt sie die Atmosphäre des Ladens, schützt die Produkte und die Kunden vor der Sonne und vor anderen Wettereinflüssen, besonders wenn der Ladeninhaber auch vor seinem Ladengeschäft Produkte ausstellt.

Markisentücher aus Polyester

Markisentücher aus Polyester

Schlechte (An-)Gewohnheiten kann man ändern

Viele Jahre wurde sie verschmäht und missachtet, kam als Markisentuch-Material nicht in
Frage und keiner weiß so genau warum. Die Rede ist von der Polyester-Faser. Gut, ein
Nachteil gegenüber anderen Stoffen war ihre Unfähigkeit, dauerhaft farbecht zu bleiben.
Nach und nach verblassten nämlich alle Farben und zurück blieben ausgeblichene,
langweilige und schmuddelig aussehende Stoffbahnen. Außerdem verschwand der
Sonnenschutz zu schnell aus der Polyester-Faser und damit war natürlich ihr primärer Zweck
– der Sonnenschutz und das Abhalten der besonders gefährlichen und schädlichen UV-
Strahlung – dahin. Denn gerade letztere war die Ursache für das Ausbleichen der Farben und
für den Qualitätsverlust. Die Polyester-Faser wurde durch die UV-Strahlung Stück für Stück
zerstört. Zusätzlich verloren Markisen aus Polyester mit jedem Jahr, das sie älter wurden, an
Attraktivität.

Polyester: heute konkurrenzfähiger denn je

Das hat sich allerdings mittlerweile grundlegend geändert. Die moderne Technik bleibt
schließlich nicht stehen und im Zuge der Weiterentwicklung von Herstellungs- und
Behandlungsverfahren konnten Markisentücher aus Polyester für extrem lange Zeiträume
farbecht gemacht werden. Außerdem punkten sie gegenüber anderen Materialien wie zum
Beispiel der Kunstfaser Acryl mit ihrem Gewicht und im Vergleich zu PVC mit einer besseren
Haltbarkeit und Reißfestigkeit. Polyester ist nämlich ein unglaublich strapazierfähiges
Gewebe, das dabei verglichen mit seiner Haltbarkeit extrem wenig Eigengewicht auf die
Waage bringt und sich daher für alle Arten von Konstruktionen eignet, bei denen das
Gesamtgewicht eine Rolle spielt, etwa, weil es auf tragende Elemente verteilt werden muss
und diese so wenig wie möglich belastet werden sollten. Polyester als Markisentuch erfüllt
diese Anforderungen und fällt dem Alu-Rahmen Ihrer Markise buchstäblich nicht zur Last.
Unter diesen Voraussetzungen natürlich hat sich die Sicht auf die Polyester-Faser
grundlegend geändert und sie erfreut sich heute größter Beliebtheit. Die Faser wird in
speziellen Herstellungsprozessen gegen UV-Strahlung und deren regelrecht zermürbende
Einflüsse geschützt und steht demnach in ihren Eigenschaften und Vorzügen der
Materialkonkurrenz in nichts nach.

Markise selbst montieren oder Fachmann hinzuziehen?

Markise selbst montieren oder Fachmann hinzuziehen?

Der lange Weg zur Entscheidung
Endlich ist es soweit: Der Sommer steht vor der Tür, Sie haben nach schier
endlosen Diskussionen mit dem Partner endlich ein Modell gefunden, das Ihnen
beiden in Farbe, technischer Ausstattung und Größe zusagt und nun soll es los
gehen: Die Markise wird montiert. So schwer kann das ja auch nicht sein, immerhin
haben Sie kein billiges No-Name-Produkt gekauft, sondern sich das gute Stück vom
Fachmann durchaus etwas kosten lassen – soll ja schließlich qualitativ hochwertig
sein und möglichst lange halten. Beim Anbringen ans Haus wird es nun sicher
erlaubt sein, nicht ganz so tief in den Geldbeutel zu greifen und die Markise selbst
anzubringen.

Selbst ist der Markisenbesitzer!
Also, ist auch alles bereit gelegt? Hammer (man weiß ja nie), Bohrmaschine,
Schrauben und Dübel, eine Leiter, Wasserwaage,…haben Sie etwas vergessen?
Nein. Auf die Plätze, fertig, los. Die Löcher zur Befestigung sind schnell gebohrt,
auch wenn Ihre Frau Ihnen dabei mehrfach versichert hat, dass Ihre Anordnung
nicht symmetrisch ist. Sie wissen, am Ende werden Sie recht behalten. Sie werkeln
einfach stur vor sich hin und nach mehr oder weniger langen Minuten oder
Stunden können Sie bereits die schattenspendende Wirkung Ihrer neuen Markise
genießen. Oder doch nicht?

Es lebe die Technik – oder: Die Technik lebt!
Ah, Sie haben sich eine Markise mit Motor zur elektrischen Bedienung angeschafft.
Wie clever! Keine Sorge, diese Kleinigkeit kann die Montage doch wohl nicht
wesentlich verkomplizieren, richtig? Einfach das rote mit dem gelben Kabel
verbinden, dann das grüne mit dem blauen und zu guter letzt schwarz mit orange
und siehe da, per Knopfdruck fährt die Markise nun ein und aus. Nein? Wie, Sie
haben keinen gelb und rot, sondern einen braun und weiß ummantelten Draht? Wo
hier geerdet wird? Tja, also, irgendwo sicherlich. Probieren ist bekanntlich besser
als studieren, wobei Sie das in diesem Fall vielleicht lieber lassen sollten. Sicher ist
sicher. Nicht, dass Sie als Stromleiter umfunktioniert werden – das könnte
unangenehm werden. Aber was jetzt? Die Markise hängt an der Wand, verschraubt
und ausgezirkelt für die Ewigkeit und jeden nur erdenklichen Sturm, doch bedienen
können Sie Ihr Werk nicht. Jetzt nur nicht aufregen. Hilfe ist nicht weit, Sie müssten
sich nur durchringen, Ihren Stolz beiseite legen und einen Fachmann anrufen.
Was, nie im Leben? Ok, Sie können natürlich auch einfach Ihren Nachbarn fragen.
Der wird Ihnen sicher gern zur Hand gehen und danach, nachdem Sie sich mit
einem kühlen Bier bedankt haben, geht Ihr klatschsüchtiger „Kumpel“ von nebenan
durch die ganze Siedlung und erzählt jedem, der es hören will oder nicht, von Ihrem
kleinen Misserfolg, den nur er allein hat richten können. Ist es das, was Sie wollen?
Eben. Nun aber schnell zum Telefon, bevor das Fachgeschäft für heute und das
Wochenende zumacht und Sie erst am Montag jemanden erreichen.

Markisentuch aus PVC

Markisentuch aus PVC

Neben den Wintergarten- und reinen Sonnenschutzmarkisen, die ein doch eher gemütliches und „stressfreies“ Dasein führen, gibt es auch Markisen, die das ganze Jahr über ihren „Mann stehen“ müssen. Sie trotzen Wind und Wetter, sind Regen, Sonne, Schnee und Eis ausgesetzt und dürfen trotzdem nicht schlapp machen. Diese Markisen brauchen, um den genannten Anforderungen auch wirklich stand halten zu können, schon spezielle Materialien, die es ihnen ermöglichen, ihren „Job“ fehlerfrei und zuverlässig zu erledigen. Zu diesen Materialien zählt auch PVC (Polyvinylchlorid). Es wird vorwiegend als Markisentuch verwendet, wenn es sich beispielsweise um eine Korbmarkise, Markisoletten oder Regenmarkisen handelt. Hier trotz es jeder Witterung – wenn es sein muss über viele Jahre hinweg.

PVC ja, aber nicht um jeden Preis – die Alternative?
Falls die Markise dennoch auch zum Ein- und Ausrollen gedacht ist, benutzt man eher ein mit PVC überzogenes Polyestergewebe, denn das ist weniger brechlich. PVC nämlich hat neben den vielen hervorragenden Eigenschaften einen Nachteil: Bei häufigem Ein- und Ausfahren oder Falten der Markise könnte das eigentlich recht starre Material Risse bekommen, undicht werden und schließlich brechen. Seine Funktionsweise wäre nicht mehr einwandfrei und die Reparaturen können kostspielig werden.

Der ideale Einsatz
Geht es aber etwa um starre Korbmarkisen, eignet sich kaum ein Bezug besser als das PVC-Tuch, das auch in der Anschaffung günstiger ist als das PVC-überzogene Polyestergewebe. Hier kann PVC mit all seinen Eigenschaften die volle Punktzahl holen.
Dabei gibt es auch unter den PVC-Markisentüchern Unterschiede. Je nach Kundenwunsch und Bestimmung können die Tücher blickdicht oder lichtdurchlässig sein. Dienen sie zum Beispiel als reiner Regenschutz, so ist es sinnvoller, eine komplett blickdichte Markise anzubringen. Sonneschutzmarkisen hingegen können durchaus aus einem ein wenig gröberen Gewebe sein, so dass etwas Licht durchscheinen kann. Gerade in Wintergärten, in denen die Pflanzen ja Licht zum Wachsen brauchen, eignet sich dieser Markisentuch-Typ besser.

Die Umwelt dankt!
Ein großer Vorteil der PVC-Markisentücher gegenüber anderen Materialien ist ihre Recycelfähigkeit. PVC-Gewebe sind nämlich absolut umweltfreundlich und können zu 100 Prozent entweder wiederverwertet oder abgebaut werden. Das bedeutet, dass ein in die Jahre gekommenes Markisentuch nicht irgendwo auf einer Mülldeponie verbrannt werden muss und so der Umwelt zur Last fällt, sondern voll und ganz in den ökologischen Kreislauf zurückgeführt werden kann. Das spart Rohstoffe und schont die Natur.

Markisen Volant

Der Volant

Wer ist dieser „Volant“?
Wer jetzt denkt, ein Volant ist jemand, der ein Volontariat macht, liegt knapp daneben. Aber die deutsche Sprache hat auch schon so ihre Tücken.

Das Berufsbild
Der Volant hat in der Regel nichts zu tun mit dem in journalistischen Berufen üblichen Werdegang bzw. Aufstieg vom einfachen und meist unbezahlten Praktikanten hin zum immerhin mehr oder weniger vergüteten Status des Volontärs.
Vielmehr handelt es sich beim Volant um eine Konstruktion an Markisen, thematisch also ein gänzlich anderer Bereich. Seine Aufgabe liegt auch nicht darin, als unterbezahltes „Mädchen für alles“ sein Dasein zu fristen. Der Volant repräsentiert – vor allem sich selbst. Generell wird er eingesetzt bei offenen Gelenkarmmarkisen oder bei ähnlichen Konstruktionen mit Schutzdach. Sein Job ist es, die nach vorne hin sichtbare Armtechnik und eventuell vorhandene Mechanik zu verdecken. Außerdem spendet es gerade bei niedrigem Sonnenstand dadurch, dass er an der Markise vorne überhängt, zusätzlichen Schatten. Er ist also mehr als nur eine optische Aufwertung und kann mehr als nur gut aussehen – wobei allein das heutzutage ja oft schon reichen würde. Weniger angebracht sind seine Dienste bei komplett geschlossenen Gelenkarm-Kassettenmarkisen, da er sich in diesem Fall durch die heftigeren Windeinflüsse stärker bewegen, also heftiger hin und her schlagen würde. Diese Bewegung lässt die Volantenden meist schneller verschleißen und erfordert ein häufigeres Wechseln und Austauschen.

Wie sieht er aus?
In den vergangenen Jahrzehnten war der Volant durchaus der Paradiesvogel unter den Markisen-Zusätzen. Auffallen wollte er, um jeden Preis. Daher präsentierte er sich vor allem mit aufwändigen Mustern und Ausführen, beispielsweise mit Fransen und Trapezmuster, und galt als Eyecatcher. Selbstzweifel, Unsicherheit und Scheu kannte er nicht. Mittlerweile hat sich der Trend etwas gewandelt und auch, wenn das Geltungsbedürfnis des Volants ungebrochen ist, zeigt er sich heute klassischer, dezenter und geradliniger – man wird eben doch älter, ruhiger und vernünftiger. Im privaten wie auch geschäftlichen Bereich sind aktuell besonders gern gewellte oder gerade Volantformen gesehen, oft auch zum Beispiel mit dem Firmennamen oder –logo bedruckt.
Selbstverständlich gibt es unter den Volants neben den Standardversionen auch die Sondermodelle. Zu ihnen gehören mitunter die ein- und ausrollbaren Volants, die sich je nach Sonnenstand und –einstrahlung beliebig in der Höhe regulieren lassen. Sie schützen außerdem vor schneller Auskühlung, leichtem Wind, der gerade im Spätsommer gerne so manchen lauen Abend im Freien jäh beendet, und neugierigen Blicken. Letztere zieht der eitle Volant lieber im wahrsten Sinne auf sich, damit Sie ungestört sind und bleiben.

Für ein langes Volant-Leben
Damit Ihr Volant lange lebt und man ihm auch nach einigen Jahren sein Alter nicht ansieht – der eitle Geselle mag das nämlich gar nicht – sollten Sie ihn, gerade wenn er auch genähten Tuchbahnen besteht oder mit einem Einfassband verziert ist, nicht in der Waschmaschine reinigen. Das zerstört sowohl die Nähte als auch die schmutzabweisende Beschichtung. Besser sind Wasser und ein weiches Reinigungsmittel, mit dem Sie Dreck ganz einfach entfernen können. Auch tut es ihm gut, im Winter angenommen und im Sommer wieder montiert zu werden, denn Kälte, Frost und Schnee mag das sonnenverwöhnte Wesen weniger gut leiden.

Benötigte ich für die Anbringung von Markisen eine Baugenehmigung?

Benötigte ich für die Anbringung von Markisen eine Baugenehmigung?

Wer kennt das nicht – schönes Wetter, der Garten ist auf Vordermann gebracht, man hat Gäste geladen, freut sich auf ein gemütliches Grillen im Freundeskreis, hat schon alles vorbereitet, den Grill angeschürt, Bier kalt gestellt und dann…, ja, Regen satt. Es ist nur ein kurzer Schauer, aber er reicht aus, um die ganze Party zu kippen und die Laune in den Keller krachen zu lassen. Grill nass, Stühle und Tisch nass, alles nass. Gegen den bisweilen regelrecht bösartigen Wettergott ist man eben machtlos. Gut, gegen schlechtes Wetter ist kein Kraut gewachsen, wohl aber gibt es „Rettung“ vor Platzregen. Das Zauberwort heiß Markise. Schnell angebracht und ausgefahren sorgt sie gerade bei blitzartigen Regengüssen für trockene Füße. Ob nun vom Fachmann oder selbst montiert, eine Markise ist in manchen Fällen Gold wert. Aber darf man sie eigentlich so einfach über der Terrasse oder dem Balkon befestigen? Oder muss man das vorher anmelden?

Grundsätzlich gilt, dass für die handelsüblichen Markisen keine Baugenehmigungen notwendig sind. Natürlich nur unter der Voraussetzung, dass die Markise ordnungsgemäß angebracht und verwendet wird. Als Eigentümer Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses müssen Sie sich auch mit niemandem weiter absprechen. Anders ist es, wenn Sie zur Miete wohnen. In diesem Fall ist eine Rücksprache mit dem Vermieter unbedingt erforderlich, denn dieser muss Ihrer Absicht bzw. Ihrem Wunsch, eine Markise anzubringen, nicht zwingend nachkommen. Bei Hausbesitzern ist es hingegen wichtig darauf zu achten, dass die Markise zum Beispiel nicht in den Garten das Nachbarn hängt, sobald sie ausgefahren wird, denn dieser „Überhang“ kann unter Umständen zu heftigen Streitereien und regelrechten Nachbarschaftskriegen am Zaun führen.

Schwierig wird es, sobald die Markise mehr ist als nur ein ausfahrbarer Regen- und Sonneschutz für die private Terrasse. Eine als einfahrbare Pergola-Markise bezeichnete Anlage, die auf Grund ihrer Größe und Ihres Gewichts auf einbetonierten Füßen stehen muss, kann von dieser Regelung (also von der „Befreiung“ der Baugenehmigungspflicht) ausgenommen werden. Dies jedoch wird meistens von Fall zu Fall im Einzelnen entschieden, hat aber auch gerade deswegen schon häufiger die Gerichte beschäftigt. Besonders gerne benutzt werden solche Pergola-Markisen in der Gastronomie, vorzugsweise in Straßencafes oder Restaurants und Kneipen mit Außensitzfläche, die damit ihre Bewirtungsfläche etwas vergrößern und ihren Gästen, die im Freien sitzen, Schutz vor Wettereinflüssen bieten möchten. Aus diesem Grund ist es vielleicht sinnvoll, hier einmal klarzustellen, was eine Pergola-Markise von einer normalen Markise unterscheidet. Die Pergola-Markisen verbinden die Vorzüge von einfachen Markisen und einer Pergola. Letztere liefert für die Pergola-Markise die witterungsbeständige Alu-Konstruktion, die dem Ganzen den nötigen Halt verleiht und die Verwandtschaft zur Pergola erahnen lässt. Ein speziell imprägniertes Tuch bietet darüber gespannt sicheren Schutz vor zu intensiver Sonneneinstrahlung, Regen oder auch Schnee und Eis. Daher wird hier keine zusätzliche Glaseindeckung benötigt. In der Regel ist für diese Konstruktion wie bereits gesagt keine Baugenehmigung von Nöten, doch darauf sollte man sich nicht unbedingt verlassen. In jedem Fall ist es besser, vor der Installation beim zuständigen Amt nachzufragen und gegebenenfalls eine Genehmigung einzuholen, denn ein Versäumnis kann zu enormen Kosten und im Extremfall zum erzwungenen Abbau führen und das möchte doch bestimmt jeder vermeiden.