Die Gefahren im Leben einer Markise
Eine Markise lebt gefährlich. Was, das glauben Sie nicht? Doch, doch, im heimischen Garten oder auf dem Balkon, an den Fassaden vor Cafés und Restaurants, überall lauern heimtückische Widrigkeiten, die Ihrer Markise das Leben schwer oder sogar streitig machen. Dabei ist die Ärmste meist vollkommen wehrlos, kann nicht einmal davonlaufen, geschweige denn Verstärkung holen. Ein armes Wesen, die hilflose Markise.
Sie denken noch immer nicht, dass eine Markise lebensbedrohlichen Situationen und Umständen ausgesetzt sein kann, die
ihr ernsthaft schaden können? Gut, dann wollen wir Ihnen das Gegenteil beweisen. Natürlich führt eine Markise im Sommer ein eher beschauliches und ruhiges Leben mit viel Sonnenschein, warmen Temperaturen ohne große Belastung oder ähnliches. Schließlich muss sie neben Schatten spenden nur gut aussehen. Das stimmt. Meistens jedenfalls. Es kann aber auch vorkommen, dass ein sommerlicher Abend ganz unerwartet und jäh in einem heftigen Gewitter endet, es regnet aus Eimern und der Wind weht stark. Daraus kann sich ein regelrechter Sommersturm entwickeln. Der zerrt und zieht an der Bespannung und irgendwann gibt selbst das stabilste und stärkste Material nach. Um dem vorzubeugen ist es ratsam, die Markise bei stärkerem Wind einzuholen, auch wenn man dabei riskiert, selbst nass zu werden und doch eigentlich nur ins Haus und ins Trockene will. Ihre Markise würde Ihnen Ihren tapferen Einsatz bei Wind und Wetter sicherlich danken und sie tut es auch, indem sie
Ihnen viele Jahre erhalten bleibt und Freude bereitet.
Ähnlich verhält es sich im Winter. Jeder Sommer geht nun mal zu Ende und auf den Herbst folgt der Winter mit Schnee, Kälte und Eis. Für jeden Freiluftfan versteht es sich, wenn die Tage wieder kürzer werden, daher von selbst, die guten Gartenmöbel zu reinigen, abzutrocknen und, gesetzt des Falls, es handelt sich um Holzmöbel, einzulassen oder neu zu lackieren. Auch wird das Wasser abgestellt, der Rasen samt Blumenbeeten abgedeckt und eben der komplette Außenbereich winterfest gemacht. Fehlt in dieser Aufzählung jetzt nicht etwas? Genau, Ihre Markise. Oder wollen Sie das arme Ding etwa die ganze frostige Winterzeit über im Freien lassen?
Hier nagen Kälte und Eis an der Bespannung, beanspruchen die Gestänge und Befestigungen und hinterlassen ihr Spuren auch sonst überall an der Markise. Retten Sie die Ihrige, indem Sie das gute Stück bevor es richtig eisig wird abnehmen, reinigen, gegebenenfalls neu imprägnieren und dann in einem trockenen Raum lagern, bis die Sonne sich wieder länger und öfter zeigt, die Temperaturen in den zweistelligen Plus-Bereich klettern und auch Sie sich draußen wohl fühlen. Dann tut es nämlich Ihre Markise auch.
Zu guter Letzt noch ein Hinweis. Nicht nur teilweise ungünstige Wetterbedingungen schaden der Markise. Auch andere „Umwelteinflüsse“ wie Blütenstaub, Vogeldreck oder andere Ablagerungen auf dem Markisentuch oder in den Gelenken des Gestänges lassen Ihre Markise schneller altern. Eine regelrechte Verjüngungskur kann es daher sein, wenn Sie in regelmäßigen Abständen zu warmem Wasser und weicher Bürste greifen und die Markise sanft von diesen Verschmutzungen befreien. Ein strahlendes Leuchten der Bespannung wird Sie für Ihre Mühen entschädigen.







