Eine Markise für alle Fälle? – Es geht auch differenzierter
Haus, Terrasse, Balkon, Gastronomie oder Schaufenster – es gibt viele Möglichkeiten, eine Markise anzubringen und zu nutzen. Die Frage ist immer, wofür man sie braucht.
„Definition“ und gemeinsame Merkmale
Grundsätzlich haben alle Markisen eines gemeinsam: Sie dienen als Vorrichtungen, mit denen eine Öffnung oder eine Fläche mittels aufrollbarem, faltbarem oder starrem Behang gegen Sonneneinstrahlung und Regen geschützt werden soll. Dennoch unterscheiden sich die Markisen voneinander. Zunächst unterteilt man sie anhand verschiedener Konstruktionsmerkmale. Diese sind im Wesentlichen jeweils die Ausbildung der Konstruktionsteile (Tragerohr, Tuchwelle, Gelenkarme), des Markisenkastens und des vorderen Abschlusses. Danach gliedern sich die Markisen in verschiedene Typen. Die gängigsten sind die Fallarmmarkisen, Fassadenmarkisen, Hülsenmarkisen, Kassettenmarkisen und Korbmarkisen. Die einteiligen unter den Markisen können eine Breite von bis zu 6 Metern haben, einige Hersteller legen sie sogar bis auf 7 Meter an. Der wichtigste Bestandteil der Markise ist der Gelenkarm, den es je nach Typ in diversen Ausführungen gibt. Allerdings sind auch hier grundliegende Merkmale bei allen Markisen-Varianten (fast) identisch. Dazu gehört, dass der Gelenkarm stets parallel zur Ausfallebene angeordnet wird und aus mindesten drei Gelenken (hinteres, mittleres und vorderes Armgelenk) besteht. Durch diese Gelenke samt Federn und teilweise auch Gasdruckdämpfern gewährleistet die Konstruktion das Ausfahren und Straffen des Markisentuchs. Ab einer Breite von 6,5 Metern ist es üblich, zwei Gelenkarme zu verwenden. Die Kraftumlenkung im Gelenkarm erfolgt auf drei unterschiedliche Techniken: die Segment-, die Seil- und die Kettenumlenkung. Bei der Segmentumlenkung, die aus stabilem stranggepresstem Aluminium besteht, ist das System in beweglichen Teflonbuchsen gelagert. Dadurch lassen sich Verschleißerscheinungen durch die Biegung weitestgehend vermeiden. Dieser Umstand macht diese Umlenkungsart besonders
widerstandsfähig und langlebig. Bei der Seil- und Kettenumlenkung werden, wie der Name schon vermuten lässt, ein strapazierfähiges Stahlseil oder eben eine robuste Gliederkette verwendet.
Read the rest of this entry »

