Wie wirksam schützt meine Markise vor UV-Strahlung?
Die Ursache allen Übels
Der Mensch hat in den letzten Jahrzehnten alles daran gesetzt, der Umwelt zu schaden und sie teilweise unwiderruflich zerstört. Zu einer der größten Katastrophen gehört wohl das Ozonloch, eine „undichte Stelle“ in der für uns so wichtigen Ozonschicht. Diese Hülle filtert die schädlichen UV-Strahlen der Sonne heraus, bevor diese zu uns auf die Erde gelangen und dort Hautveränderungen bis hin zu Krebs auslösen können.
Gesundheitliche Konsequenzen
Die konstante negative Einwirkung auf unsere Atmosphäre hat nun an einigen Punkten dieser Schicht derart zugesetzt, dass sie die gefährliche UV-Strahlung nicht mehr aufhalten kann. Die Folge sind zunehmende Erkrankungen der Haut. Aber neben dem erhöhten Krebsrisiko können auch vorzeitige Hautalterung und Probleme mit den Augen die Konsequenzen zu ausgiebigen Sonnenbadens sein.
Es trifft die Falschen – die Kinder
Besonders gefährdet sind Kinder, deren Haut noch empfindlicher als die der Erwachsenen reagiert, weil sie unzureichend pigmentiert und dünner ist. So hat nämlich auch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter darauf hingewiesen, dass 80 Prozent der gesamten Lebensdosis an UV-Strahlung ein Mensch deshalb im Kinder- und Jugendalter abbekommt. Daher muss man Kinder gerade im Sommer, wenn sie im Freien spielen wollen, mit Hilfe von Cremes und Beschattung vor der Strahlung schützen.
Vorsicht ist besser als Nachsicht
Hinsichtlich der Verhinderung oder Vorbeugung der bereits genannten Folgeerscheinungen, die eintreten können, wenn Menschen und speziell Kinder zu lange und zu oft der Sonne ausgesetzt sind, gibt es viele Angebote auf dem Markt. Sie richten sich vor allem an Kindergärten, Freibäder und Familien mit Garten, also an all diejenigen, die die Möglichkeit haben, Kinder draußen zum Beispiel im Sandkasten spielen zu lassen. Doch nicht jede Beschattungsanlage bietet zusätzlich zum Sonnen- auch einen ausreichenden UV-Schutz. Damit das gewährleistet ist, müssen die Markisen zu aller erst aus hochwertigem Tuch gefertigt sein, denn hier kann Billigware tödlich sein. Das Material bzw. sein Gewebe und seine Fasern dürfen nicht UV-durchlässig sein. Unter Markisen, die diese Kriterien erfüllen, sollte man vor allem zu besonders strahlungsintensiven Zeiten, also unter Mittag, Schutz suchen. Bäume etwa reichen hier nicht aus, da sie zwar Schatten spenden, aber die UVA- und UVB-Strahlung der Sonne nur unzureichend abhalten. Das Problem an UV-Strahlung ist, dass man sie weder sehen noch spüren kann, sie aber dennoch da ist. Noch ein weiterer Grund,
beim Kauf einer Markise genau darauf zu achten, welche Eigenschaften die Bespannung aufweist und ob dazu das Abwehren von UVA- und UVB-Strahlung gehört. Ist die Angabe des Herstellers in diesem Punkt zutreffend, bietet eine Markise durchaus einen effektiven und sicheren Schutz vor diesen schädlichen Strahlen und verhindert so, dass sich die darunter befindenden Menschen einem Gesundheitsrisiko aussetzen. Im Idealfall sorgt man nach einem langen Sommer mit einem UV-Imprägnierspray dafür, dass das Gewebe auch in der kommenden Saison seinen vollen UV-Schutz nicht verliert.







